Jürgen Kopfmüller
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Themenbereich
#Gerechtigkeit und Technik
Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit der Frage, wie sich Deutschland oder Gesellschaften anderswo auf der Welt künftig entwickeln sollten, um dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung möglichst nahe zu kommen. Die allgemeinst mögliche Definition von „nachhaltig“ besagt, allen heute und künftig lebenden Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Dazu gehören insbesondere politische Rechte, Freiheiten, Lebens- und Verwirklichungschancen (z. B. in Bezug auf Gesundheit, Wohnung, intakte Umwelt) sowie soziale Werte wie Toleranz, Solidarität oder Gemeinwohlorientierung. Dass dies in einer Gesellschaft für alle möglich ist, liegt grundsätzlich in der Verantwortung aller – des einzelnen Individuums (als BürgerIn, KonsumentIn, usw.), einzelner UnternehmerInnen und auch der Politik. Sie sollten Entscheidungen möglichst nach Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairness treffen bezogen auf die Verteilung von Einkommen, Vermögen, Gütern, Chancen und Risiken zwischen Bevölkerungsgruppen.
Dazu forsche ich am ITAS
Da es notwendig ist, die Begriffe „würdiges Leben“ und „Gerechtigkeit“ genauer zu fassen und am täglichen Leben zu orientieren, betrachte ich verschiedene Themenfelder wie z. B. Energie, Mobilität oder Stadtentwicklung. Ich versuche, jeweils ökologische, soziale, ökonomische oder andere relevante Themen auszuwählen, mit denen gemessen, abgeschätzt und bewertet werden kann, welcher Grad von Nachhaltigkeit in dem Bereich erreicht ist (bei Betrachtung gegenwärtiger Zustände) oder erreicht sein wird (bei Betrachtung der Zukunft). In den Bereichen, in denen Probleme bestehen oder gesetzte Ziele verfehlt werden, versuche ich, nach geeigneten Maßnahmen zur Reduzierung der Probleme zu suchen.
Das kann ich von Euch lernen
Wie denken junge Menschen / wie denkt Ihr über die Themen Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit? Wie über die aktuelle Politik und ihre Versuche, hierfür Lösungen zu finden? Wie über Wissenschaft und Forschung und ihren Beitrag dazu?
Da habe ich mich verschätzt
Im ersten Projekt, in dem ich nicht nur mit WissenschaftlerInnen, sondern auch mit Menschen aus zivilgesellschaftlichen Gruppen zusammengearbeitet habe, habe ich unterschätzt, wie aufwändig es ist, die notwendigen Schritte und Prozesse angemessen umzusetzen, und wie schwierig es ist, die zum Teil unterschiedlichen Meinungen der Menschen angemessen zu berücksichtigen.
Mein Lieblingsbuch oder -film zur Wissenschaft
Bücher:
Meadows, Dennis L.; Meadows, Donella: „Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“ (von 1973); „Global 2000 – der Bericht an den US Präsidenten“ (von 1980); Frederic Vester: Leitmotiv vernetztes Denken (von 1988).
Filme:
„… Jahr 2022 … die überleben wollen“ (Originaltitel: Soylent Green).
Eine Frage, die ich der nächsten Generation stellen würde
Was bedeutet für Dich / Euch Gerechtigkeit? Was bedeutet für Dich / Euch Verantwortung - für Dich / Euch selbst und in der Gesellschaft?